Willkommen bei der Partisaner Garde zu Hall in Tirol!

 

  • Prozession


Wann immer das Allerheiligste in einer feierlichen Prozession durch die Gassen und Straßen der Stadt Hall in Tirol zieht, wird es von einer eigenen Sakramentswache begleitet, die seit altersher als Partisaner Garde bezeichnet wird.

Die Partisaner Garde stellt ein lebendiges Stück religiösen Brauchtums dar, dessen Wurzeln weit bis in die Zeit der Stadtgründung von Hall im 14. Jahrhundert reichen.

Ihre erste Aufgabe besteht darin, bei Prozessionen das Allerheiligste zu begleiten. Neben repräsentativen Auftritten bei vornehmlich kirchlichen Festen sind die einzelnen Gardisten angehalten, in verschiedenen Bereichen am Leben der Pfarrgemeinde mitzuwirken.

Die Haller Partisaner Garde trägt die Spanische Hoftracht aus der Zeit um 1600 in Erinnerung an die Stiftung durch die Erzherzogin Magdalena von Österreich, der Gründerin des königlichen Damenstiftes zu Hall.

Nach fast 700 Jahren wechselvoller Geschichte ist die Partisaner Garde zu Hall lebendiger denn je. Derzeit hat die Garde über 30 aktive Mitglieder und ist seit 2013 im Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der UNESCO Österreich eingetragen.

Die Allerheiligenkirche

Die Heimstätte der Partisaner Garde ist die Allerheiligenkirche, die ehemalige Jesuitenkirche in Hall. Die Partisaner Garde feiert alljährlich am 31. Oktober, dem Vorabend des Allerheiligenfestes das Kirchen-Patrozinium unter großer Anteilnahme der Haller Bevölkerung.
Die Allerheiligenkirche in Hall wurde 1610 als Klosterkirche des Jesuitenkollegs geweiht.
1773 wurde das Jesuitenkloster aufgehoben. Die ehemalige Jesuitenkirche ist heute eine Filialkirche der römisch-katholischen Pfarre St. Nikolaus zu Hall in Tirol.

  • Allerheiligenkirche_aussen
  • Allerheiligenkirche_innen